Marco Rose neuer Trainer bei RB Leipzig | DW

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“Wir wollen hinten mehr Stabilität bekommen, indem wir vorne mehr Druck auf den Ball machen.” Diese einfach klingende aber möglicherweise schwer umzusetzende Marschroute gab Marco Rose bei seiner Vorstellung als neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig vor. Der 45 Jahre alte gebürtige Leipziger folgt beim DFB-Pokalsieger auf den am Vortag entlassenen Domenico Tedesco, der nach der Niederlage im Champions-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk am Dienstagabend entlassen wurde. Rose unterschrieb einen Vertrag bis 2024. 

“Ich habe noch nie einen Verein während der Saison übernommen”, gab Rose zu, “aber die Strukturen sind in Ordnung. Alle Leute, die hier arbeiten, sind Vollprofis.” Zudem bringt der ehemalige Coach von Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach einige eigene Leute mit: die Co-Trainer Alexander Zickler und Frank Geideck. Zudem kehrt Marco Kurth zurück, der in der Vorsaison ein halbes Jahr als Assistent bei RB gearbeitet hatte.

Wiedersehen mit Ex-Vereinen

Rose startet in Leipzig mit einem schweren Programm: In der Liga trifft er am Samstag zunächst auf seine Ex-Klubs, den BVB eine Woche später auf die Gladbacher. Im zweiten Spiel der Champions-League-Gruppenphase gastiert RB am kommenden Mittwoch zudem bei Titelverteidiger Real Madrid. “Der Kader ist nicht sonderlich groß, daher wird es spannend, wie wir durch die intensiven Wochen kommen”, sagte Rose, aber die Mannschaft sei ausgeglichen besetzt. “Wir haben eine hohe Leistungsdichte und viele gute Fußballer – ein spannender Kader mit guter Struktur. Wir haben junge und erfahrene Spieler – es ist alles dabei, was man braucht.”

Bald wieder gemeinsam mit Eberl?

Rose war am Ende der Saison 2021/22 beim BVB beurlaubt worden. Zuvor war er in Gladbach sowie bei RB Salzburg tätig, wo er sich im RB-Kosmos einen guten Ruf erarbeitete. In Leipzig könnte er bald wieder mit seinem ehemaligen Gladbacher Vorgesetzten zusammenarbeiten.

RB Leipzig steht kurz vor der Verpflichtung von Max Eberl (l.), der Rose 2019 als Trainer nach Gladbach holte

Max Eberl, der seinen Dienst als Sportdirektor der Borussia Ende Januar quittierte, soll bei RB einen Vertrag bekommen. Da sein Kontrakt mit den Gladbachern aber nur ruht, laufen noch Verhandlungen über Modalitäten und Ablösesumme.

Rose würde eine “Wiedervereinigung” mit Eberl begrüßen: “Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich der Verein um Max bemüht”, sagte er. “Ich würde mich freuen, wenn das funktioniert, weil ich weiß, wie er arbeitet. Dann hätte ich einen Mann an meiner Seite, der mir und uns guttun würde.”

asz/ck (SID, dpa)

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